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Die Muskeln und Sehnen sind nach dem normalen Aufwärmen zwar gewärmt und gedehnt, die Abläufe, die beim Schlagen innerhalb des Körpers von statten gehen sind jedoch damit nicht angesprochen. Der hohe Koodrinationsaufwand bei Schlägen wie Aufschlag, Volley, etc. spricht mehr Muskeln und Sehen an, als dass man diese gezielt aufwärmen könnte.


Lockeres Einschlagen wichtig!

Deshalb ist ein lockeres Einschlagen sehr wichtig! Damit bringen Sie Ihren Bewegungsapparat auf Touren und üben zudem Ihre Schläge. Gerade, wenn Ihre Technik noch nicht automatisiert ist, d.h., dass Sie Schläge oft noch unterschiedlich von einander ausführen, ist das Einschlagen sehr bedeutsam.

Konzentrieren Sie sich beim Einschlagen nur auf Ihre Technik, versuchen Sie den Ball im Spiel zu halten. Wildes Drauflosschlagen hilft nämlich weder Ihnen noch ihrem Spielpartner.
Sie werden feststellen, dass nach 5-10 Minuten die Schläge flüssiger kommen und ihre Muskeln die neuen Belastungen gewohnt sind.

Auch Profis schlagen sich länger ein

Lassen Sie sich zu dem nicht davon täuschen, dass sich Profis vor einem Match nur 5 Minuten einschlagen. Vor jedem Match schlagen sich Kiefer, Haas und Co mindestens 45 Minuten ein, gehen dabei jeden Schlag noch einmal durch. Die 5 Minuten Einschlagsphase sind eher dazu gedacht, sich an den Platz, den Gegner und die Bedingungen zu gewöhnen.

Besonders wichtig ist das Gewöhnen an den Aufschlag. Auch Profis nehmen sich von der Einschlagszeit 2 Minuten heraus für Aufschläge.
Der Grund ist zum einen der bereits erwähnt hohe Koordinationsaufwand. Ballwurf, Beinarbeit und das Ausholen, sowie der Treffpunkt müssen genauer auf einander abgestimmt sein, als bei den anderen Schlägen. Hinzukommt die große Verletzungsgefahr. Schlagen sie zu schnell zu hart auf, meldet sich schnell die Schulter. Neben Sehnenrissen kann auch schnell mal ein chronischer Schaden entstehen.

Zehn Minuten mindestens!

Bestes Beispiel ist dafür Michael Stich, der seine glorreiche Karriere viel zu früh wegen Schulterproblemen beenden musste. Zwar hat er sich an die Regeln des Aufwärmens gehalten, doch die Belastung aufgrund seines Aufschlagstils war zu groß.

Auch wenn die Versuchung gross ist, bei nur einer gebuchter Stunde in der Halle schnell zu beginnen: Schlagen Sie sich zehn Minuten locker ein, davon mindestens zwei Minuten Aufschläge. So können Sie das Verletzungsrisiko minimieren, ihren Kreislauf in Schwung bringen!

(Quelle: Markus Hornig, Champions-Coach)

   
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