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… und andere wichtige Details, die Ihnen helfen, den richtigen Schläger zu finden und ihn auf die eigenen Anforderungen abzustimmen. 

Der Griff bei einem Schläger ist sehr wichtig. Ist er zu klein, rutscht das Racket in der Hand. Ist er zu groß, lässt sich der Schläger nicht richtig greifen. Beides kann zu falschem Schwungverhalten und Verletzungen am Schlagarm führen. Die Messung der Griffstärke erfolgt traditionell in der englischen Maßeinheit Inches (ein Inch = 2,54 cm). Der Standard ist Griffstärke 3 (= 4 3/8 inches, siehe auch Tabelle). Kinder haben in der Regel die Größen 0 bis 2. Spieler mit großen Händen 4 oder 5. Die Griffstärken 6 oder 7 sind eher ungewöhnlich. 

"Früher verwendeten die Spieler eher dickere Griffe. Das hing mit der Spielweise zusammen. Das Handgelenk beim Schlagen war in der Regel steif", erklärt tennis magazin-Experte Mike Reynolds, "heute wird viel Topspin eingesetzt, das Handgelenk ist lockerer." Daher sei die Griffstärke auch geringer. 

Dünner Griff bei Topspin Als Faustregel gilt: Zwischen Faustballen und den vier Fingern muss genau eine Fingerbreite passen.
Man kann auch den Abstand zwischen der sogenannten proximalen Handbeugefalte und der Spitze des Mittelfingers messen. Dieser Abstand sollte dem Umfang des Schlägergriffes entsprechen.
Das Wichtigste ist: Sie müssen sich mit dem Griff wohlfühlen. Er muss gut in der Hand liegen. Spielen Sie Topspin und arbeiten viel mit dem Handgelenk, werden Sie wahrscheinlich eher einen dünneren Griff bevorzugen, bei geraden, klassischen Schlägen ehr einen dünneren. Passt es trotzdem nicht, können Sie mit einem Overgrip ausgleichen. Sie sollten es allerdings nicht übertreiben. Wenn Sie zwei oder drei Griffbänder um den Schläger wickeln, gehen die Konturen, die eckigen Kanten, verloren. Und damit auch das Spielgefühl. 

Nicht zu fest greifen 
Und noch etwas: Achten Sie darauf, dass der Griff wirklich nur im Treffpunkt fest ist (aber auch nicht zu fest). Entspannen Sie, wenn Sie nicht schlagen. Greifen Sie zu stark, ermüdet der Arm schnell. Es führt sogar zu Verletzungen am Schlagarm und im Handgelenk. Darüber hinaus leidet die Technik: Sie können das Racket nicht wirklich beschleunigen. Und auch nach dem Treffen findet eine Beschleunigung aus dem Handgelenk statt. Ist das Handgelenk zu steif, verpufft der Schlag. Achten Sie einmal im Fernsehen darauf, wie es die Profis machen. Teilweise hat man das Gefühl, Sie hätten eine Feder in der Hand, so leicht sieht alles aus. Bei den Nahaufnahmen sieht man, dass die Muskulatur zwischen den Schlägen entspannt ist. Das hat auch noch einen anderen Grund: Federer und Co. wissen nicht, ob sie als nächstes Vorhand oder Rückhand spielen. Sie müssen also gegebenenfalls schnell umgreifen. Einige Profis drehen den Schläger ständig in der Hand - auch ein Zeichen, wie locker der Griff ist. 

Swingweight - die unbekannte Größe Vielleicht haben Sie den Begriff einmal gehört, und wissen nicht, was sich dahinter verbirgt. Das Swingweight (oder Schwunggewicht) bezeichnet das Gewicht des Schlägers beim Schlagen. Und das entspricht nicht dem gemessenen Gewicht des Rackets im Ruhezustand. In unseren Racket-Tests geben wir das Gewicht, die Schlägerlänge und die Balance an. Das Swingweight ist eine Mischkalkulation dieser drei Größen. Mit anderen Worten: Alle drei Faktoren beeinflussen dieses Schwunggewicht (wobei die Schlägerlänge den geringsten Einfluss hat). 

Leicht und kopflastig 
Generell gilt: 
Je höher das Swingweight, desto höher der Druck, den Sie ausüben können, vorausgesetzt Sie können den Schläger überhaupt beschleunigen. Wenn das Racket zu schwer, zu lang, zu kopflastig ist, nützt Ihnen auch das hohe Swingweight nichts, weil sie es nicht manövrieren können. Das war der Grund, warum die Hersteller vor vielen Jahren begannen, die Schläger für Spieler, die selbst wenig Power erzeugen können, extrem leicht und extrem kopflastig zu bauen. 
Der Effekt: 
Obwohl der Schläger leicht ist (z. B. 250 Gramm), ist das Swingweight wegen der Kopflastigkeit hoch. 
Anders ausgedrückt: 
Beim Schlagen ist das "gefühlte" Gewicht, das auf den Ball trifft, groß. 
Die Folge: 
Power. Allerdings haben die Konstrukteure schnell gemerkt, dass man den Effekt nicht beliebig ausreizen kann, in dem man den Schläger noch leichter, länger und kopflastiger macht. Ein 73 Zentimeter langes Racket (normal sind 68,5 cm) funktioniert nicht. Die Schläger von Profis haben ein höheres Gewicht (z. B. 350 Gramm), aber die Balance ist ausgewogen oder sogar grifflastig. Das Swingweight ist vergleichbar mit dem eines leichten, kopflastigen Schlägers, aber die Spieleigenschaften sind völlig anders. 
Die Vorteile des Profi-Rackets: 
Er ist stabil bei geblockten Bällen und Volleys, knickt nicht ab, weil die Masse groß ist und im Griff liegt. 
Allerdings: 
Bei dynamischen Schlägen mit Rotation (Topspin) spielt das Griffgewicht keine Rolle. Beim aktiven Schwung gegen den Ball wirken die Kräfte nur in eine Richtung.

(Quelle: Tennismagazin)

Empfehlungen für das Spiel ohne Schiedsrichter (ITF-Regelung)

Wenn bei Tennis-Veranstaltungen (Turnieren, Mannschaftswettkämpfen) im Verantwortungsbereich des DTB oder eines seiner Verbände Wettspiele ohne Stuhlschiedsrichter durchgeführt werden, gelten die nachfolgenden grundlegenden Verfahrensweisen, die entsprechenden Regelungen der ITF angepasst sind. Es ist durch Aushang und/oder anderweitige schriftliche Information sicherzustellen, dass diese Richtlinien allgemein bekannt sind.


RICHTLINIEN FÜR SPIELER

Alle Spieler haben die folgenden Grundsätze zu beachten, wenn sie ein Match ohne Stuhlschiedsrichter bestreiten:

·          Jeder Spieler ist für Tatsachenentscheidungen auf seiner Seite zuständig. Wird der OSR in einem Streitfalll zum Platz gerufen, so kann er eine Wiederholung des Punktes anweisen.

·          Alle "Aus"- oder "Fehler"-Rufe müssen unmittelbar, nachdem der Ball aufgesprungen ist, erfolgen und zwar so laut, dass der Gegner es hören kann.

·          Im Zweifelsfall muss der Spieler zugunsten seines Gegners entscheiden.

·          Ruft ein Spieler irrtümlich einen Ball "aus" und bemerkt dann, dass der Ball gut war, wird der Punkt wiederholt, es sei denn, dass es sich um einen Schlag zum Punktgewinn gehandelt hat. (Der Gegner erhält dann automatisch den Punkt!)

·          Der Aufschläger soll vor jedem ersten Aufschlag den Punktestand deutlich hörbar für seinen Gegner ansagen.

·          Ist ein Spieler mit dem Verhalten oder den Entscheidungen seines Gegners nicht einverstanden, ruft er den Oberschiedsrichter (oder Assistenten).


Für Spiele auf Ascheplätzen gelten die nachfolgenden zusätzlichen Verfahrensweisen, die alle Spieler befolgen sollten:

·          Der Ballabdruck kann nach dem Schlag zum Punktgewinn oder, wenn das Spiel unterbrochen ist, kontrolliert werden (ein Reflex-Rückschlag ist erlaubt).

·          Der Ballabdruck kann nach dem Schlag zum Punktgewinn oder, wenn das Spiel unterbrochen ist, kontrolliert werden (ein Reflex-Rückschlag ist erlaubt).

·          Zweifelt ein Spieler die Entscheidung seines Gegners an, darf er ihn bitten, ihm den Ballabdruck zu zeigen. Um den Ballabdruck anzuschauen, darf er die Spielhälfte des Gegners betreten.

·          Verwischt ein Spieler den Ballabdruck, erhält sein Gegner den Punkt.

·          Gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung eines Ballabdrucks, kann der Oberschiedsrichter (oder Assistent) gerufen werden. Dieser trifft eine endgültige Entscheidung.

·          Ruft der Spieler fälschlicherweise einen Ball "aus" und stellt dann fest, dass der Ball gut war, verliert er den Punkt.
Alle Fragen zu diesen Verfahrensweisen sollten dem Supervisor/Oberschiedsrichter gestellt werden.

RICHTLINIEN FÜR OBERSCHIEDSRICHTER

Beim Spiel ohne Schiedsrichter können einige Probleme auftreten durch unterschiedliche Meinungen der Spieler über Tatsachenentscheidungen oder Regelauslegungen. Daher ist es sehr wichtig, dass der Oberschiedsrichter (und die Assistenten) so häufig wie möglich von Platz zu Platz geht. Die Spieler schätzen es, beim Auftreten von Problemen einen Offiziellen schnell zu Rate ziehen zu können. Oberschiedsrichter (oder Assistenten) sollten sich an die nachfolgenden Richtlinien halten, um derartige Situationen zu bewältigen:


 Linienball (gilt für Spiele, die nicht auf Asche ausgetragen werden)

Wenn es als sinnvoll erscheint, das Spiel von einem Schiedsrichter weiterführen zu lassen, hat der Oberschiedsrichter zu versuchen, einen Stuhlschiedsrichter zu finden, der alle Aufgaben übernimmt und für die Linienentscheidungen zuständig ist. Ist dies nicht möglich (z.B. steht kein erfahrener Stuhlschiedsrichter zur Verfügung oder kein Schiedsrichterstuhl), hat der Oberschiedsrichter (oder Assistent) die Möglichkeit, auf dem Platz zu bleiben, um den Fortgang des Spieles zu beobachten. Er sollte dann die Spieler darauf hinweisen, dass er alle offensichtlich verkehrten Entscheidungen der Spieler korrigieren wird.

Ballabdruck (gilt nur für Asche-Plätze)

Wird der Oberschiedsrichter (oder Assistent) auf den Platz gerufen, um einen Streit über einen Ballabdruck zu schlichten, sollte er zunächst herausfinden, ob die Spieler sich über den Ballabdruck einig sind.

Sind sich die Spieler zwar einig, um welchen Abdruck es sich handelt, aber interpretieren diesen unterschiedlich, entscheidet der Oberschiedsrichter (oder Assistent) endgültig, ob der Ball gut war oder nicht.

Spielstand-Diskussion

Wird der Oberschiedsrichter (oder Assistent) auf den Platz gerufen, um einen Streit über den Spielstand zu schlichten, sollte er zusammen mit den Spielern die relevanten Punkte oder Spiele nachvollziehen, über welche sie sich einig sind. Alle Punkte oder Spiele, über die sich die Spieler einig sind, bleiben bestehen und nur jene, die strittig sind, werden wiederholt.

Zum Beispiel:
Ein Spieler behauptet, der Spielstand sei 40:30, sein Gegner behauptet aber 30:40. Der Oberschiedsrichter bespricht die gespielten Punkte mit den Spielern und stellt fest, dass nur über den ersten gewonnenen Punkt in diesem Spiel Uneinigkeit besteht. Die richtige Entscheidung ist demnach, das Spiel bei 30:30 fortzusetzen, da beide darin übereinstimmen, jeweils zwei Punkte in diesem Spiel gewonnen zu haben.

Wenn ein Spiel zur Diskussion steht, wird genauso verfahren.

Zum Beispiel:
Ein Spieler behauptet, er führe 6:5; sein Gegner widerspricht ihm und behauptet, er führe 6:5. Nach Diskussion mit den Spielern kommt der Oberschiedsrichter zu dem Schluss, dass beide Spieler der Meinung sind, das erste Spiel gewonnen zu haben. Die richtige Entscheidung ist, den Satz beim Stand von 5:5 fortzusetzen, da beide Spieler übereinstimmen, dass jeder von ihnen 5 Spiele gewonnen hat. Derjenige Spieler, der im letzten Spiel Rückschläger war, ist im nächsten Spiel Aufschläger. Nach Lösung der Spielstand-Diskussion ist es für den Oberschiedsrichter (oder Assistenten) wichtig, die Spieler darauf hinzuweisen, dass der Aufschläger den Spielstand vor jedem ersten Aufschlag deutlich hörbar für seinen Gegner ansagt.

Andere Streitfragen

Fußfehler können nur durch den Oberschiedsrichter (oder Assistenten) gegeben werden, nicht durch den Rückschläger. Um Fußfehler zu geben, muss der Offizielle jedoch während des Spieles auf dem Platz sein oder in unmittelbarer Nähe und die Spieler darauf hingewiesen haben, dass er jetzt auf Fußfehler achten wird. 

Coaching ebenso wie auch andere Vergehen, sowie Zeitüberschreitungen können nur vom Oberschiedsrichter (oder Assistenten) geahndet werden. Daher ist es äußerst wichtig, dass zusätzliche Offizielle vor Ort sind, die das Verhalten von Spielern und Betreuern beobachten. Wenn ein Vergehen oder Zeitüberschreitung geahndet wird, sollte der Oberschiedsrichter (oder Assistent) so schnell wie möglich nach dem Vergehen auf den Platz gehen und die Spieler kurz darüber informieren, dass ein Vergehen oder Zeitüberschreitung geahndet worden ist. Dies muss geschehen, bevor um den nächsten Punkt weitergespielt wird.

Stand: 9.4.2002

Ein Gedanke kommt niemals allein - er hat immer ein Gefühl im Schlepptau.

Vor allem in den Stresssituationen eines Matches spielt der Umgang mit diesen Gefühlen einen entscheidenden Faktor. Denn die Emotionen können uns nur allzu leicht der Konzentration berauben, da sie die Eigenschaft haben, in uns Gedankenmuster hervorzurufen, die uns entweder in Zukunft oder Vergangenheit abschweifen lassen. Genau dieses Abschweifen der Gedanken ist Gift für die Konzentration. Dieses Abschweifen kann man auch als das "Was wäre wenn? - Spiel" des Verstandes bezeichnen. Dieses unsinnige Gedankenspiel verwickelt uns dann nur allzu leicht in belastende Selbstgespräche, die dann wie folgt aussehen können: "Wenn ich den Punkt nicht mache, dann habe ich 2 Breakbälle gegen mich!", "Meine Rückhand ist mal wieder viel zu unsicher!"; "Ich habe einfach immer Pech!"; "Ich wusste schon beim Aufstehen, dass das nicht mein Tag ist!"; "Ich spiel einfach mies!" etc.

Insofern gerät man durch diese negativen Abweichungen noch weiter weg von der Konzentration, und immer näher in Richtung Verliererstraße. Denn diese abschweifenden Gedankenmuster, die wie eine Gewohnheit immer in gleicher oder ähnlicher Form auftauchen, erzeugen in aller Regel Frust, Angst, Resignation und Enttäuschung - nicht gerade gute Partner wenn es darum geht sein Topform zu erreichen. Ergo stellt sich die Frage, wie man diesem negativen Prozess beikommen kann?

1. negative Gedanken anerkennen
Kein Mensch bleibt verschont, mit negativen und destruktiven Gedanken konfrontiert zu werden. Es steht jedoch jedem frei, wie er darauf regiert. Keine Macht kann Sie zu Frust und Ärger zwingen, oder?! Ergo akzeptieren Sie, das der Gedanke auftaucht, schenken ihm aber keine Beachtung. Seien Sie "Herr über Ihre Reaktion!". Machen Sie sich klar, dass es nur negativ sein kann, wenn sie dem Gedanken Beachtung schenken.

2. negativen Gedanken ersetzen
Legen Sie für sich einen festen Gedanken fest, den Sie immer unmittelbar beim Auftauchen von Frust- und Unmutsgedanken entgegensetzen. "Ich bin ganz ruhig und gelassen!" bietet sich an.

3. Atmen Sie tief aus
Atmen sie gleichzeitig lang und tief aus. Achten sie darauf, dass Ihre Schultern und Ihr Nacken locker bleiben. Bleiben Sie innerlich ruhig und gelassen.

4. Trainieren Sie dies systematisch
Genau wie das technische und das körperliche Training, benötigen auch mentale Techniken Training. Je gezielter und öfter Sie dies im Trainingsmatchen wiederholen, desto zuverlässiger werden Sie ihre Gedanken im Match unter Kontrolle bringen. Ein Sprichwort sagt: "Nur ein Narr ist der Sklave seiner Gedanken!".

Ein entscheidender Schlüssel, der zur Erreichung des "Idealen Leistungszustand" (ILZ) beiträgt, ist die Kontrolle des sogenannten "Inneren Dialogs". Der menschliche Geist besteht aus 2 Ebenen: Der des Bewusstseins und der des Unterbewusstseins. Beide müssen "kontrolliert" werden. Wenn sie sich genau unter diesem Aspekt einmal die im Match permanent vorhandenen Inhalte Ihres "Inneren Dialogs" ansehen, dann werden sie in aller Regel feststellen, dass negative Dialogsinhalte in Form von Ungeduld, überzogener Selbstkritik, Überheblichkeit etc. die positiven wie Vertrauen, Respekt, Verständnis und Geduld bei weitem überwiegen. Und wenn Sie sich jetzt zurückerinnern, wie Ihr geistig-emotionaler Zustand im "Idealen Leistungszustand" ist, dann werden Sie schnell erkennen müssen, dass eine große Diskrepanz zwischen dem Ist- und dem Soll- Zustand ist. Es gilt also zu erkennen, dass ohne die Kontrolle des "Inneren Dialogs" keine Höchstleistungen möglich sind. Mit Wut, Frust, Ärger, Versagensangst oder Resignation - verbalisiert im "Inneren Dialog" - sind noch auf keinem Gebiet Höchstleistungen erzielt worden, oder? Insofern liegt genau hier der Schlüssel zum mentalen Erfolg! Mit anderen Worten: Erst die Kontrolle des "Inneren Dialogs" bringt Sie auf die Straße zu Ihrem Idealen Leistungszustand.

Praxis-Tipps

1. "Nervosität anerkennen"
Nervosität in Form von Lampenfieber sowohl vor, als auch während des Matches, sind völlig normal. Ein gewisses Maß an Nervosität ist sogar nötig für Höchstleistungen. Wenn Ihre "Innere Stimme" Ihnen also Gedanken ins Bewusstsein schickt wie "Meine Beine sind so schwer - ich kann kaum laufen!", oder "Wenn ich das gegen den verliere, dann mache ich mich lächerlich!", so erkennen Sie diese Gedanken an, und verhindern Sie diese nicht noch zu verstärken, indem Sie sich hineinsteigern und sich total von diesen meist immer wiederkehrenden Denkmustern kontrollieren lassen. Sagen Sie sich "Ich bleibe ruhig und gelassen. Ich gebe mein Bestes. Ich nehme diese Herausforderung an. Genau im Umgang mit dieser Situation kann ich mich weiterentwickeln. Auf geht's!"

2. "Sich loben!"
Loben Sie sich, wenn Sie einen guten Punkt gemacht haben. Nichts motiviert mehr als Erfolg, doch leider tut man es meist als selbstverständlich ab, wenn man einen Winner geschlagen, oder einen Stop erlaufen hat. Gewöhnen Sie sich an sich mit Ihrer "Inneren Stimme" zu loben, z.B. mit einem kurzem "Gut gemacht!".

3. "Nicht ärgern!"
Begegnen Sie aufsteigenden negativen Kommentaren mit einem Schlüsselwort, das Sie sich für genau diese Situation immer zurecht legen. Sagen Sie sich z.B. "Ruhe bewahren", auch wenn Sie gerade eine große Chance für einen Breakball leichtfertig vergeben haben. Vergegenwärtigen sie sich, dass mit Negativität nur negative Ergebnisse erreicht werden können.

(Quelle: Markus Hornig, Champions Coach)

   
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